Sonntag, Mai 20, 2012

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Welt am Draht und Matrix , Vorgänger und Nachfolger im Doppelpack. Für den Nikolaustag heute ein Film mehr


Welt am Draht
Originaltitel:Welt am Draht, 1973
Regie: Rainer Maria Fassbinder

Die Relativität der von uns wahrgenommenen Realität ist das Basisthema zum Reflektieren für jeden schattenmagisch interessierten Menschen. Der bekannteste Film über dieses Thema ist Matrix, aber da Nikolaustag ist, haben wir eine besondere Überraschung parat, denn die Macher von Matrix waren keineswegs die ersten, die diese Erkenntnis umgesetzt haben. Schon in den 70ern hat der deutsche Regisseur Rainer Maria Fassbinder nach einer Romanvorlage seinen besten Film „Welt am Draht“ gedreht. Wie Matrix auch, wird der Zuschauer in eine etwas seltsame, aber heile Welt eingeführt, in der ein Computerprojekt, das eine funktionierende Parallelwelt geschaffen hat, die öffentliche Aufmerksamkeit geniesst. Durch das unerklärliche Verschwinden einer Person, nicht nur von der Erde, sondern auch aus dem Gedächtnis aller Anwesenden, wird der Hauptcharakter misstrauisch, denn dieser erinnert sich sehr wohl an den Verschwundenen und versucht das Rätsel aufzuklären. Spannend und überzeugend, durch den Aufwand und die Liebe, die in dieser Low Budget Produktion stecken, und natürlich durch die hervorragenden Schauspieler.


 



Matrix
Originaltitel: The Matrix, 1999
Regie: Wachovski Brüder

Gleich im Anschluss zum Vergleich die moderne Version. Der Inhalt ist verblüffend ähnlich, natürlich viel gigantischer mit seinen modernen Effekten und elegant choreographierten Kampfszenen, wobei er inhaltlich aber, sofern man Welt am Draht kennt, weniger als uns die Filmbrange glauben machen will zu bieten hat. 

Phaedra

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